Sokratischer Dialog

Der sokratische Dialog ist ein besonderes Angebot für vernunftbegabte Menschen mit einer stabilen Ich-Struktur, die sich für Herzensbildung erwärmen können, um immer einen kühlen Kopf zu bewahren. Durch diese menschliche Gabe sind schon viele Höchstleistungen entstanden; beispielsweise schätzen berühmte Sportler den kreativen Flow-Zustand, in dem die psychologische Zeit vollkommen in den Hintergrund tritt und nur der jetzige Augenblick zählt.

Wahrhaftig wandern viele ungebetene Gäste durch das geistige Oberstübchen, solange wird gefesselt sind an die psychologische Zeit. Wenn wir geistige Freiheit erlangen wollen und ein erfülltes Leben führen möchten, sollten wir alle gedanklichen Knoten lösen, damit sich der kreative Flow-Zustand bemerkbar machen kann. Denn unsere Sinnesmodalitäten sowie alle anderen Organsysteme sind immer im Fluss, um ihre gemeinsame Funktionalität unter Beweis zu stellen.

Diskussionsthemen

Die Bedeutung von Wörtern, Angst und Liebe, Gesundheit und Heilung, Glück und Lebensfreude, Gott und Welt, Intuition und Kreativität, Informationsfluss und Energie, Ordnung und Harmonie, Raum und Zeit, Haben und Sein, Wirklichkeit und Realität, Willensfreiheit und Handlung, Innere Größe und Ausstrahlung, Wer bin ich wirklich?

Selbsterforschung

Der sokratische Dialog ist ein interessanter Frage-Antwort-Diskurs zur Selbsterforschung, und das Resultat der völligen Selbsterforschung ist die persönliche Reife. Wenn die Illusionen des Lebens durchschaut werden, kann die Subjekt-Objekt-Spaltung heilen, ohne die persönliche Perspektive abzulegen. Wenn das Paradoxon der Existenz verinnerlicht wird, in dem das „Entweder Oder“ und zugleich das „Sowohl als Auch“ gültig ist, sind wir im Einklang mit dem Fluss des Daseins.

Abraham Maslow, der die nach ihm benannte Bedürfnispyramide formulierte, beschreibt Menschen mit einer gereiften Persönlichkeit in seinem Buch Psychologie des Seins wie folgt: „Sie sind relativ frei von Angst dem Unbekannten, Mysteriösen, Rätselhaften gegenüber; sie suchen es selektiv aus, um darüber zu meditieren ... denn diese Tiefen sind auch die Quelle des Vergnügens, der Fähigkeit zu spielen, zu lieben, zu lachen und - was am wichtigsten ist - kreativ zu sein“. 


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